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Open Theology, Burri Grädel Dina, 2011

Mit der vorliegenden Arbeit verfolgt Dina Burri Grädel auf der einen Seite das Ziel, eine deutschsprachige Übersicht über die Lehre von Open Theology zu geben. Auf der anderen Seite ist es aber auch ihr Ziel, so gut dies in 50 Seiten möglich ist, anhand der zusammengetragenen Argumente für und gegen Open Theology zu beurteilen, ob diese Bewegung den im ersten Abschnitt formulierten Kriterien gerecht wird oder nicht.
Im Hauptteil der Arbeit werden die wichtigsten Ansichten von Open Theology und die jeweiligen Gegenargumente in fünf Thesen dargestellt. Die erste These befasst sich mit der Kritik der Open View an den Wurzeln des traditionellen Gottesbildes, die zweite These mit einer grundlegenden Fehlannahme, die aus dieser Verwurzelung folgt. These drei stellt die Grundlagen der Openness-Lehre vor und These vier die wichtigste und weitreichendste Auswirkung aus dieser neuen Grundlage. Die letzte These fasst das Gottesbild von Open Theology zusammen und behandelt einige kritische Fragen im Zusammenhang damit.
Nach den Thesen folgt ein kurzer Teil zu den praktischen Auswirkungen, der noch einmal die Relevanz des Themas aufzeigen soll. Neben denjenigen Autoren, die Open Theology klar befürworten oder verwerfen und den Dogmengeschichtsschreibern, fliessen auch Ansichten von Theologen und Philsophen ein, die in Ausführungen zu Open Theology auch mehrmals erwähnt werden. Die Berücksichtigung dieser Autoren sollen entweder dazu dienen, die von Befürwortern und Gegnern geführte Diskussion durch eine weitere, vielleicht etwas neutralere Stimme zu ergänzen, oder ganz einfach die Relevanz von Open Theology zu untermauern.
