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Jung und berufen vom Mythos zum Fokus, Ardüser Beat, 2010 


Jung und berufen – welcher Theologiestudent möchte das nicht von sich sagen können? Und wer kennt sie nicht, die faszinierenden Geschichten von jungen Männern, welche der Ruf Gottes früh in ihrem Leben erreicht? Josef, dessen Ruf zwar da ist, aber lange von seiner Familie verkannt und verraten wird! Samuel, der von Gott auf dem Nachtlager angesprochen wird, es aber zuerst gar nicht versteht! David, der einfache Hirtenjunge, zum König gesalbt, noch ehe er eine Heldentat vollbracht hat! Nun, das ist lange her, mag mancher denken. Im Neuen Testament bekommt der Begriff der Berufung ein neues Gesicht. Nun, eines ist klar: Im Wort Gottes muss die Antwort stecken!

Um die Ausgangslage zum Thema zu klären und die Situation der Jugendlichen von Anfang an mit zu berücksichtigen, wurde als Vorbereitung dieser Masterarbeit im Juni 2009 in der Jugendarbeit der Gellertkirche eine Umfrage zu Berufswahl, Berufung und Mentoring durchgeführt (vgl. 3.4 und 9.2.1). Die Fragen waren breit angelegt, um anschliessend die Fragestellung fokussieren zu können. Eine erste Auswertung der Umfrage ergab ein sehr auffallendes Ergebnis: Die überwiegende Mehrheit der Befragten stufte es zwar als wichtig ein, eine klare Vorstellung über eine persönliche Berufung zu haben, doch nur sehr wenige konnten dazu etwas formulieren. Diese Diskrepanz und Unsicherheiten bei der Beschreibung des Begriffs ‚Berufung’ führten zu der Vermutung, dass es dazu einige offene Fragen gibt.

Das Ziel ist es, durch die Untersuchungen hilfreiche Voraussetzungen zu schaffen, dass in der Jugendarbeit ein gesundes, biblisches Berufungsverständnis etabliert werden kann und Faktoren zu eruieren, die dazu beitragen, dass die Jugendlichen für ihren individuellen Weg der Umsetzung ihrer Berufung gestärkt und unterstützt werden.

 

 
IGW International 
Kategorien: 2010, Abschlussarbeiten, Neues Testament, Praktische Theologie
Erzeugt am: 20.08.2010
Dateigröße: 5.35 MB

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