Mit der grossen Studienreform 2010 richtet IGW sich noch stärker auf sein Hauptziel aus, Menschen umfassend für ihren Dienst auszubilden.  

Mit dem Projekt „Studienreform SR 2010“ und den damit vebundenen Innovationen betreten wir als IGW einmal mehr Neuland – ganz im Sinne unserer Tradition als innovative Aus- und Weiterbildung. Wir haben die "Jahrhundert-Reform im Bildungswesen" zum Anlass genommen, um uns selber noch einmal neu zu erfinden: Wer sind wir? Was wollen wir? Und wie wollen wir unsere Ziele erreichen?

Unser Traum: Life Change – IGW verändert Leben!

Wir träumen davon, die Ausbildung am IGW so zu gestalten, dass die Studierenden als Menschen persönliche Erneuerung erleben und dadurch befähigt werden, diese Veränderung als veränderte Menschen in unsere Gesellschaft zu tragen und weiter Kreise ziehen zu lassen.

Zentrale Begriffe in unserer Ausbildungsphilosophie sind deshalb: transformative Ausbildung, Umgestaltungsprozess ins Bild Jesu, Charakterschulung, Persönlichkeitsentwicklung und Jüngerschaft.

Unser Weg

Unser Traum hat uns dazu veranlasst, in der Ausbildung auf 3 Lernfelder zu fokussieren:

  1. Lernfeld: Theorie – Lernziel: Fachkompetenz, Forschungskompetenz
  2. Lernfeld: Praxis – Lernziel: Praxiskompetenz, Handlungskompetenz
  3. Lernfeld: Praxisbegleitung – Lernziel: Selbstkompetenz, Sozialkompetenz

Die Lernfelder 2 und 3 machen insgesamt rund einen Drittel des Studiums aus. Sie sollen persönliche Prozesse der Studierenden aufnehmen oder anstossen.

Unser Ziel

Die Studienreform SR 2010 wird in der Schweiz vollumfänglich seit September 07 umgesetzt. Die Neuerungen werden nach knapp 2 Jahren intensiver Projektarbeit (ab November 05) als fester Bestandteil des BA-Programmes in der Schweiz eingeführt. Die Ausarbeitung hat uns im Studienjahr 06/07 ziemlich in Beschlag genommen. Nun hoffen wir, dass wir Phase 1 („Nicht möglich!“) und Phase 2 („Nicht wichtig!“) rasch hinter uns lassen können und dass die Umsetzung ab September 07 dazu führt, dass wir uns bald in Phase 3 wiederfinden. Möge schon bald der Slogan: "Das ist nichts Neues!" die Runde machen, weil diese Neuerungen zum Standard (allgemein bekannt und angewandt) worden sind. 

Die Umsetzung jeder grossen Innovation erfolgt bekanntlich in drei Stufen:

Phase 1:

Wenn man ihnen die Idee schildert, sagen die Leute:
"Das ist nicht möglich!"

Phase 2:Wenn sich ihnen dann etwas später die Realisierbarkeit aufgedrängt hat, sagen sie:
"Das ist nicht wichtig!"
Phase 3:Und wenn schliesslich die Wichtigkeit genügend zutage tritt, sagen sie:
"Das ist nichts Neues!"

(Verfasser unbekannt)

Unsere Kirchen und unsere Gesellschaft haben Leiterinnen und Leiter höchster Qualität verdient. Sie brauchen Menschen, deren Charakter und Persönlichkeit durch die lebendige Verbindung mit Jesus umgestaltet worden sind und weiter umgestaltet werden.

Wir können, wir dürfen, wir sollten es wagen, diesen Traum zu verwirklichen!

Michael Girgis, Co-Rektor