Der Vorstand wird durch einen Personalentwickler einer grossen Logistikfirma und eine in der Personalschulung tätige Person verstärkt.

Grusswort aus dem Vorstand

20 Jahre IGW

Was ist das schon! Zwanzig Jahre – das sind ein Prozent der Kirchengeschichte. Zudem waren die Jahre 1991-2011 nicht die besten für die Gemeinde Jesu in unserem Land. Wir verlieren ständig an Boden und Einfluss. Die Medien beurteilen uns kritisch, in ethischen Fragen stecken wir eine Niederlage nach der anderen ein. Und das trotz IGW! Trotz TSC, TDS und wie die theologischen Schulen alle heissen. Und trotz der vielen Gemeinden und christlichen Initiativen in unserem Land! Was machen wir falsch?

Oder täuscht der Eindruck? "Salz der Erde" hat Jesus seine zwölf Jünger genannt. Zwölf gegen 160 Millionen Menschen, die damals – im Jahr Null – unseren Planeten bevölkerten. Sie waren von Anfang an in einer aussichtslosen Position. Aber Jesus gibt mit "Salz der Erde" keine Zielsetzung bekannt, er stellt einfach fest: "Ihr seid es!" Das Salz hat die Eigenschaft, dass es wenig braucht, bis man es spürt. Oder negativ ausgedrückt: ohne Salz schmeckt das Essen nicht. Unser Einfluss als Christen ist grösser als uns selbst bewusst ist.

Was hat das alles mit IGW zu tun? Vor einem Jahr hatten die Schneeräumungsequipen plötzlich Bedenken, ob der Salzvorrat für einen strengen Winter reichen würde oder ob sich die Autofahrer auf nicht geräumte Strassen einstellen sollten. IGW sorgt dafür, dass der "Salznachschub" gewährleistet ist: Menschen, die von der Alternative, die Jesus gebracht hat, 100% überzeugt sind. Die begabt und in der Lage sind, die wichtigste Botschaft aller Zeiten an den Mann, an die Frau zu bringen. Nein, wir haben uns nicht zu entschuldigen, dass wir Christen sind. Und wir freuen uns über alle Veränderungen im Kleinen (und manchmal auch im Grossen), die da und dort schon sichtbar werden.

20 Jahre IGW ist auch eine kleine Erfolgsgeschichte. Aber IGW wäre nicht IGW, wenn wir uns darauf ausruhen würden. Wir bleiben dran, unsere Werkzeuge zu schleifen und zu verbessern, damit wir unserer Welt noch wirksamere Alternativen anbieten können. Helfen Sie mit? Ja?

Karl Albietz