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IGW verleiht Förder- und Innovationspreise

IGW gratuliert herzlich Alisa Weichsler und Matthias Brender zur Verleihung des Förder- und Innovationspreises. Alisa Weichsler erhält für ihre Bachelorarbeit den Förderpreis. Matthias Brender erhält für seine Masterarbeit den Innovationspreis. Die Preise werden an der Absolvierung am 20. Oktober in Braunschweig verliehen. Die beiden Preisträger werden dort auch ihre Forschungsarbeiten vorstellen.

bild preisträger

Alisa Weichsler thematisiert den sozial gerechten Lebensmittelkonsum: What would Jesus eat? Eine sozialethische Untersuchung über Lebensmittelkonsum und Nachfolge. Fazit der Arbeit: Ein bewusster und sozial gerechter Konsum von Nahrungsmitteln im Rahmen der individuellen Möglichkeiten sollte zur ganzheitlichen Jesusnachfolge dazugehören. Er ist Teil vom Lebensstil des neuen Menschen in Christus und orientiert sich an der sozialen Ausrichtung der Lehre Jesu.

Die Stiftung schreibt u.a. zur Begründung des Förderpreises: Alisa Weichsler ist für die praktische Anwendung der Reich Gottes Ethik wie sie von Paulus und Jesus uns überliefert wird zu beglückwünschen. Sie hat das Ziel eines veränderten und sozialverträglichen Nahrungsmittelkonsums biblisch glaubhaft begründet und verdient einen Förderpreis.

Matthias Brender untersucht Beliebtheitsfaktoren christlicher Predigtvideo-Verkündigung. Exploration der Predigtmarktforschung auf YouTube mit einer Analyse der Nachfrage-Präferenzen und möglicher Folgerungen für eine Zuhörer-orientierte Homiletik. Die Studie liefert deutliche Hinweise, dass eine Nachfrageorientierung in der Homiletik entgegen der Befürchtung von Manfred Josuttis und anderen nicht zu einem Evangelium light oder zu biblisch weniger klaren Predigten führt. Unterm Strich legt die Analyse nahe, dass die tendenziell jüngeren Zuhörenden auf YouTube ein doppeltes mehr verlangen: mehr biblische Klarheit PLUS mehr Eingehen auf die Bedürfnisse. Wer sich entweder ausschließlich auf den Bibeltext fokussiert oder hauptsächlich auf die menschlichen Bedürfnisse, bleibt beide Male einseitig, wenn die Verbindung von beidem nicht gelingt.

Der Stiftungsrat schreibt u.a. zur Begründung des Innovationspreises: Die Auswertungen von Matthias Brender sind interessant. Er ist im Rahmen der verfügbaren Daten detailliert vorgegangen und verdient Anerkennung für seine Arbeit in einem noch wenig erforschten Themenfeld. Die Arbeit verdient den Innovationspreis.