Angenommen - Transmenschen und ihre Geschichte mit der Kirche, Andrea Stücheli

06.09.2021

Transmenschen und ihre Geschichte mit der Kirche. Eine qualitativ-empirische Untersuchung dazu.

Die Forschungsfrage dieser Arbeit lautete: “Wie erleben Transmenschen ihre Kirche und was kann die Kirche aus ihren Geschichten lernen?” Sieben Transmenschen erzählten in narrativen Interviews ihre Lebensgeschichte und ihre Geschichte mit der Kirche. Anhand der methodischen Leitlinien der Grounded Theory, nach der Variante von Strauss und Corbin, wurden die Interviews ausgewertet und analysiert. Aus der Datenanalyse konnten mehrere Phänomene herausgeschält werden, die theologisch und praxisbezogen interpretiert wurden. Die Phänomene zeigen auf, welchen Weg die Probanden für ihr Leben gewählt haben und wie sie mit Gott um Antworten gerungen haben. Sie zeigen die Angst vor Ablehnung auf und welche Konsequenzen Aussagen und Handlungen von Leiterinnen und Leiter der Kirche haben. Auch die Wichtigkeit von Mitarbeit innerhalb der Kirche wird aufgezeigt und interpretiert. Die Interpretation der Phänomene zeigt das Spannungsfeld auf, in dem Kirchen stehen. Es werden Fragen aufgeworfen, von denen viele nicht beantwortet werden können. Und trotzdem kann und soll die Kirche aus den Geschichten von betroffenen Menschen lernen. Als Antwort auf die Forschungsfrage stehen am Schluss zwölf Thesen darüber, was eine Kirche, die Transmenschen willkommen heissen will, lernen könnte. 


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