Gewinnerinnen & Gewinner der Förderpreise 2021

15.09.2021

Aufgrund ihrer großartigen Leistungen erhalten vier Studentinnen und Studenten für ihre Abschlussarbeit einen Förder- oder Innovationspreis. Die Stiftung Bildung und Forschung (sbf) will mit der Vergabe dieser Preise theologischen Nachwuchs fördern. Die Preisträger:innen Lisa Schilp, Andrea Stücheli, Matthias Ruhnke und Raphael Merian erhalten je ein Preisgeld von CHF 1000. oder 1500.. Die ausgezeichneten Abschlussarbeiten sind auf der Homepage von IGW öffentlich zugänglich.

Titel


Lisa Schilp, Nicht mehr evangelikal und dann? Die Täuferbewegung und ihre christozentrische Hermeneutik als kritischer Gesprächspartner für die ekklesiologische Neuorientierung der Post-Evangelikalen Bewegung in Deutschland.
Lisa widmet sich in ihrer Abschlussarbeit dem Post-Evangelikalismus. Da dieser bisher noch kaum erforscht ist, entwirft sie in einem ersten Schritt eine «Karte» von dessen «Landschaft». Als kritischen Gesprächspartner führt sie im zweiten Schritt die täuferische Theologie aufs Feld und zeigt dann auf, wie sich aus dem Gespräch zwischen Post-Evangelikalismus und Täuferbewegung verheißungsvolle neue Wege eröffnen. Fundiert und gut nachvollziehbar wird hier ein Thema behandelt, das heute viele Gemeinden vor Herausforderungen stellt. Mehr davon...

Matthias Ruhnke, Die Auswirkungen von Gemeindegründung auf bereits ansässige Ortsgemeinden: Eine qualitativ-empirische Untersuchung mithilfe der Grounded Theory am Beispiel von Freikirchen in der Stadt [Niersbach]* (Deutschland)
Im Rahmen der Gemeindebauliteratur gibt es viele Ausführungen und Anleitungen zum Thema Gemeindegründung. Interessanterweise wird dabei nur höchst selten berücksichtigt, wie sich eine Neugründung auf bereits vorhandene Gemeinden auswirkt. Diese Lücke füllt Matthias mit seiner sehr differenziert argumentierenden Arbeit. Er erforscht qualitativ-empirisch, wie sich die Gründung einer konkreten Gemeinde auf die am selben Ort bereits bestehenden ausgewirkt hat, und schließt damit eine wichtige Forschungslücke. Mehr davon...

Andrea Stücheli, Angenommen?! Transmenschen und ihre Geschichte in der Kirche. Eine empirisch qualitative Untersuchung dazu.
In ihrer Abschlussarbeit befragt Andrea sieben Transmenschen zu ihren Erfahrungen mit ihren Kirchen und wertet diese nach qualitativ-empirischen Methoden gekonnt aus. Ihr Ziel liegt nicht in der theologischen Beurteilung dieser Erfahrungen. Sie bleibt vielmehr beim feinfühligen Hinhören und zu verstehen Suchen ihrer Gesprächspartner. Der offene Zugang, der dieser Arbeit zugrunde liegt, macht sie zu einer hilfreichen Grundlage in der Auseinandersetzung mit einem Thema, für das noch äußerst wenig theologische Literatur vorhanden ist. Mehr davon...

Raphael Merian, Oder kommt der Mensch doch zuerst? Eine Literaturstudie des theologischen Denkens und Handelns von Friedrich von Bodelschwingh als Grundlage für eine christliche Sozialarbeit.
In welchem Verhältnis stehen Theologie und Sozialarbeit? Indem Raphael dieser Frage nachgeht, legt er eine theologische Grundlage für soziales Handeln. Dazu vertieft er sich in Leben, Wirken und Theologie vonFriedrich von Bodelschwingh und reflektiert dies im kritischen Gespräch mit Leonard Ragaz und dessen These, dass der Mensch im Verhältnis zu Gott nach Gottes Willen zuerst komme. Aus dieser fundierten und sehr eigenständig entfalteten Auseinandersetzung ergeben sich überzeugende und umsetzbare Anwendungen. Mehr davon...

Wir wünschen unseren Absolvierenden, dass sie auch weiterhin die Zeit und Energie finden, aktuell brennende Fragen in dieser Tiefe zu untersuchen und neue Wege aufzuzeigen, wie Gottes Reich Gestalt gewinnen kann.

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